Bewegung im Alter – Wohlbefinden für Körper und Geist

Das Leben pulsiert in ganz eigenen Rhythmen – Atemrhyhtmen, Schlafrhythmen, Arbeitsrhythmen und Alltagsrhytmen, die sich fortlaufend ändern. So auch im Ruhestand.
Im Ruhe-stand angekommen, kann es passieren, dass nicht nur das Arbeitsleben, sondern auch die Bewegung in einen Ruhe-zustand kommt, weil gängige Tätigkeiten, die uns durch den Tag bewegen lassen nicht mehr nötig sind, wie zum Beispiel frühes Aufstehen oder der Gang zur Arbeit.
Dies sollte uns jedoch nicht davon abhalten in Bewegung zu bleiben – geistig wie körperlich.

Da es mit zunehmenden Alter zu körperlichen Einschränkungen kommen kann, ist es wichtig darauf zu achten, die Grenzen des Körpers nicht zu überschreiten, sowie auch den Hausarzt zu Rate zu ziehen, wenn man diese nicht kennt.
In Bewegung zu bleiben ist neben dem körperlichen Bedürfnis außdem eine Kopfsache, die ein Bewusstsein für ihre Notwendigkeit erfordert, Stichwort Motivation.


Ein selbstbestimmtes Leben zeichnet vor allem dadurch aus, die „Dinge selbst in die Hand nehmen“ zu können. Ist dies irgendwann nicht mehr der Fall, entsteht eine Abhängigkeit von dem Umfeld (Nachbarn, Familie, Pfleger etc.), was eine der großen psychischen Belastungen für Senioren ist.
Oftmals wird dadurch das Selbstwertgefühl der Senioren deutlich gemindert: das Gefühl der Hilflosigkeit kommt auf sowie ein schlechtes Gewissen jemandem zur Last zu fallen oder Minderwertigkeit durch Mitleid vom Umfeld. Das Isoliertsein vom eigenen Alltag hat sehr oft etwas mit der körperlichen Unbeweglichkeit zu tun.

Auch der Geist bleibt in Bewegung

Glücklicherweise konnte eine Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse (https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/819848/Datei/3221/TK-Bewegungsstudie-2016-Beweg-dich-Deutschland.pdf) zeigen, „dass ältere Menschen ab 60 bewusster versuchen, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen“. Bravo!
Neben physischer Gesundheit, bleibt auch der Geist fit. Hirnforscher stellen fest, dass durch Fitness die Durchblutung des Gehirns verstärkt wird, sich die Gedächtnisleistung verbessert und der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird aus. Mit steigendem Dopaminspielgel wächst auch die Aufmerksamkeit und Konzentration. Darüber hinaus kann auch die soziale Komponente gestärkt werden. Durch Gruppensport haben Senioren die Möglichkeit mit Altersgenossen Zeit zu verbringen – Gemeinsamkeit ist eine wertvolle Qualität.

 

Für die geistige und körperliche Gesundheit möchten wir gerne ein paar Bewegungsarten vorstellen, die besonders für Senioren geeignet sind:

 

1. Nordic Walking:

schnelles Gehen an der frischen Luft regt das Herz-Kreislauf-System an, trainiert die Ausdauer und ist zudem gelenkschonend.

2. Schwimmen:

dieselben Vorteile wie Nordic Walking, hinzu kommt das Gefühl der „Schwerelosigkeit“ , wodurch eine besondere Entspannung möglich ist.

3. Gymnastik:

fördert Flexibilität, stützt den Körper durch Muskelaufbau. Wird oft nach Operationen und bei orthopädischen Beschwerden empfohlen, um den Körper beweglich zu halten.
Sitzgymnasktik ist außerdem für Rollstuhlfahrer geeignet.

4. Senioren-Tanzen:

gut für das Herz-Kreislauf-System, beansprucht Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen. Durch das Erlernen neuer Tanzschritte werden mentales und körperliches Gedächtnis trainiert.

5. Fahrradfahren:

frischer Sauerstoff an der frischen Luft, fördert die Durchblutung des gesamten Körpers, erhält Beweglichkeit der Gelenke.

6. Yoga:

Schafft Körperbewusstsein, stärkt Muskeln und macht flexibel. Fördert geistige Gelassenheit.

Es gibt unzählige Bewegungs- und Sportarten, die zur körperlichen Gesundheit beitragen. Erkundigen Sie sich einfach über entsprechende Angebote in Ihrer Region (bei Ihrem Hausarzt, Volkshochschule, Seniorenzentren, Krankenkasse, etc.)

In diesem Sinne:
Bleiben Sie in Bewegung und Carpe Vitam!

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