Liebe Carpe Vitam Community,

diesmal ist Demenz unser Herzensthema. Wir möchten aufklären und haben ein tolles Interview von Christa und Sabine, zwei Alltagsengel bei Carpe Vitam, nach einer freiwilligen Fortbildung zum Thema Demenz interviewt.

Demenz gehört zu den häufigsten Krankheitssyndromen im Alter. In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Menschen an dieser altersbedingten Störung des Gedächtnisses. Eine tatsächliche Demenz ist dabei mehr als Vergesslichkeit – Betroffene vergessen ganze Abläufe und haben zunehmend auch mit Orientierung und Sprache zu kämpfen. Damit ist Demenz eine große Herausforderung sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen. Richtige Aufklärung und Hilfe kann die Angst vor der Krankheit abbauen. Doch Demenz ist bei uns immer noch ein Tabuthema.

Umso toller fanden wir das Engagement zweier unserer Alltagsengel! Sie folgten der Einladung zur Fortbildung der Sozialstation St. Vitus in Handschuhsheim. Geschäftsführerin Christel Satter hatte uns einen Hinweis zu dieser Veranstaltung über Demenz geschickt. Christa Linke und Sabine Klormann-Hönig erzählen in einem kleinen Interview, was sie bei der Fortbildung am 20. Januar erlebten:

 

Worum ging es bei der Fortbildung zum Thema Demenz, Christa?

Im ersten Teil hörten wir einen wissenschaftlichen Vortag von Dr. Christoph Rott über Mobilität und Bewegungsaktivitäten. Am Nachmittag hatten wir das besondere Glück, eine an Lewy-Body-Demenz erkrankte Referentin zu erleben. Helga Rohra hat bereits drei Bücher über Demenz geschrieben hat. Ihr aktuelles Buch habe ich mir anschliessend gekauft. Es heißt „Ja zum Leben trotz Demenz! Warum ich kämpfe“ und ist sehr empfehlenswert!

 

Weshalb hast du teilgenommen, Christa?

Demenz ist ein großes Themengebiet. Es gibt sehr unterschiedliche Demenzformen, ich glaube 139 verschiedene. Mir ist es mir wichtig, in diese Welt einzutauchen, um sie besser zu verstehen. Auch im Rahmen meiner Tätigkeit als Alltagshelferin habe ich mit einer Dame zu tun gehabt, die an Demenz erkrankt ist.

 

Sabine, gibt es auch Personen in Deinem Umfeld, die betroffen sind?

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat Demenz. Es ist mir wichtig, zu wissen, was auf die Familie zukommt. Demenz kann viele treffen, und ich finde, da ist es wirklich wichtig, mehr Informationen zu erhalten.

 

Was hast Du aus der Veranstaltung mitgenommen, Sabine?

Die Allgemeinbevölkerung weiß zu wenig über diese Krankheit, obwohl sie bereits als Volkskrankheit gilt. Demenz ist leider ein Tabuthema. Allein deshalb ist es wichtig, dass wir viel mehr darüber sprechen.

 

Christa, könnt Ihr den Kurs empfehlen?

Jederzeit! Ich glaube, es lohnt sich auch für Menschen, die selbst keine Alltagshelfer sind.

Foto & Interview am 1. Februar 2018, im Urban Kitchen, Heidelberg. Links Sabine Klormann-Hönig, die das Buch der Autorin und Referentin hält, rechts Christa Linke

 

Buchtipps zum Monatsthema Demenz

Zum Schluss noch einmal den Buchtipp unserer Alltagshelferin des Monats, Christa Linke, sowie ein weiteres lesenswertes Buch zum Thema Demenz. Beides sind persönliche Berichte aus unterschiedlicher Perspektive.

Helga Rohra: „Ja zum Leben trotz Demenz! Warum ich kämpfe“.

Zora Debrunner: „Demenz für Anfänger. Tagebuch eines Enkelkindes“

 

 

Weitere Informationen und Unterstützung:

Eine Initiative der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.:
www.demenz-partner.de

 

Sinan Can

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