Eine lebendige Nachbarschaft

Gemeinschaftlichkeit leben mit Mehrgenerationenhäusern

Aus unserer Themenreihe „Wohnen im Alter“ möchten wir verschiedene Möglichkeiten vorstellen und Perspektiven eröffnen. Wer in der eigenen Wohnung leben möchte, solange es geht, sollte sich nicht isolieren. Das Konzept des Mehrgenerationenhauses bietet für alle Nachbarschaften und vor allem für ältere Menschen einen Ort des Austausches und Zusammenkommens. Es sieht vor, dass generationenübergreifend Menschen zusammen kommen. Die gegenseitige Hilfe in verschiedenen Lebenslagen, offene Treffs und gemeinschaftliche Aktivitäten sind kennzeichnend. Es geht also nicht in erster Linie um das Wohnen an sich, sondern um die Nachbarschaft oder Kommune und die gegenseitige Begegnung. Vor allem für Ältere Menschen ist das eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gemeinsam seinen Hobbies nachzugehen. Wer möchte, kann eigene Kurse organisieren oder sich anderweitig engagieren.

In Deutschland gibt es schon über 500 Mehrgenerationenhäuser, in denen Menschen sich um kochen, basteln oder für Veranstaltungen treffen. Aber auch Krabbelgruppen, Unterstützung in der Pflege oder Weiterbildungskurse werden angeboten. Mehrgenerationenhäuser sind nicht nur auf den inter-generationalen Austausch begrenzt, sondern integriert auch Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete. . Das Konzept des Mehrgenerationenhauses wird mittlerweile auch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert mit bis zu 40.000 € finanzieller Förderung und konzeptioneller Ausarbeitung. Damit soll der demografische Wandel in Deutschland bestmöglich unterstützt werden. Mehrgenerationenhäuser bilden die Zusammenarbeit von Gesellschaft und Kommune ab und sollen die Vernetzung erleichtern.

Auch in Heidelberg gibt es mehrere Mehrgenerationenhäuser.Wir haben hier nur drei exemplarisch dargestellt. Eine deutschlandweite Übersicht zu Mehrgenerationenhäusern bietet auch die offizielle Plattform des Bundesministeriums www.mehrgenerationenhaeuser.de .

Ein Mehrgenerationenhaus ist der Schweizer Hof der Diakonische Hausgemeinschaft e.V. in der Heinrich Fuchs Straße 85 im Stadtteil Rohrbach. Täglich sind die Gemeinschaftsräume von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Es werden verschiedene Veranstaltungen angeboten wie „Gemeinsam singen“ oder das „große Piratenfest“ mit Puppentheater, vor allem für jüngere Besucher. Täglich gibt es einen offenen Mittagstisch, zu dem Kinder nach der Schule oder Seniorinnen und Senioren kommen, die gerne in Gemeinschaft essen.

Seit schon mehr als 30 Jahren gibt es in der Georg-Mechtersheimer-Straße 13 ebenfalls in Rohrbach das Mehrgenerationenhaus der Diakonischen Hausgemeinschaften Heidelberg. Auch hier gibt es einen offenen Mittagstisch für alle, die gerne in Gemeinschaft essen sowie regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte. Aus dem Mehrgenerationenhaus haben sich verschiedene, kleinere Projekte entwickelt wie das Treffen am Turm und die Hausgemeinschaft in der Viktoriastraße 2.

In Schriesheim bietet die Evangelische Kirchengemeinde ein weiteres Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ an, das sich als öffentliches Wohnzimmer versteht. Dort finden regelmäßige Lese-Nachmittage, ein Englisch-Stammtisch und auch ein Treffpunkt zum Bundesliga-Schauen statt.

Wie man sehen kann, bieten die Mehrgenerationenhäuser viel Platz und ein buntes Programm, in dem sich Jung und Alt, Neuzugezogen oder Alteingesessen, treffen, austauschen und bei Bedarf unter die Arme greifen.

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